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Hochwertigen Schornstein für den Kaminofen planen

Kamine werden immer beliebter. Das liegt zum einen an den steigenden Preisen für Gas und Öl, zum anderen an der behaglichen Stimmung, die ein Kaminofen erzeugt. Doch in der Vorfreude auf diese Zeiten sollten Sie auch den passenden Schornstein für Ihren Kamin nicht vergessen. Dieser ist für Kamine eine Grundvoraussetzung, um einen hohen Wirkungsgrad bei der Verbrennung zu erreichen. Denn nur dann kann ein Kamin wirtschaftlich betrieben werden und gleichzeitig emissionsarm arbeiten. Zwei Faktoren spielen hier zusammen: Der Kaminofen muss auf dem Stand der aktuellen Technik und der dazugehörige Schornstein für den geplanten Kaminofen ausreichend dimensioniert sein. Beziehen Sie in Ihre Planungen unbedingt auch den Bezirksschornsteinfeger ein. Er kann Ihnen wertvolle Hinweise geben, welcher Schornstein für welchen Kamin tatsächlich infrage kommt.

Rahmendaten um den Schornstein für den Kaminofen zu planen

Der Kamin soll möglichst schadstoffarm und umweltfreundlich im Zusammenspiel mit dem Schornstein betrieben werden. Hierzu gehört auch, dass eine Belästigung der Nachbarn ausgeschlossen werden kann. Der Schornstein eines Kamins muss daher bestimmte Mindesthöhen und Mindestquerschnitte erreichen. Die Anforderungen liegen bei holzbefeuerten Kaminen häufig höher als bei bestehenden Heizungsanlagen. So sind Durchmesser von über 15 Zentimetern keine Seltenheit. Die DIN EN 13384 empfiehlt für Kamin- oder Kachelöfen sogar eine Querschnittsgröße von 16 – 18 Zentimetern. Offene Kamine sollten sogar auf 20 Zentimeter ausgelegt sein. Auch eine Abzugshöhe von mehr als 4,5 Metern sollte beim Schornstein eines Kamins erreicht werden. Wenn Sie den Kaminofen planen, bedenken Sie auch den Standort. Dieser hat zwangsläufig Auswirkungen auf den Schornstein. Bei einem Neubau sollten Sie daher frühzeitig planen und einen Kamin nicht nachträglich einbauen. Durch den festen Standort vom Kamin im Haus lässt sich nach Bauabschluss nur mit deutlichem Aufwand eine andere Position für Kamin und Schornstein umsetzen.

Bestehende Schornsteine für den Kamin nutzen

Ein vorhandener Schornstein im Altbau kann direkt für einen Kamin genutzt werden, wenn ein Zug frei ist. Genau wie ein zu kleiner, kann aber auch ein zu großzügig dimensionierter Kamin zu Problemen mit dem Abzug über den Schornstein führen. Die DIN-Norm 13384 kann hier vorab wichtige Hinweise zum Aufwand geben. Zumeist sind vorhandene Schornsteine in Altbauten zu groß. Für einen Kamin können Sie den Schornstein zum Beispiel mit einem Edelstahlrohr sanieren. Hier nutzen Sie also die vorhandenen Strukturen und passen Sie kostengünstig an die neuen Anforderungen an. Ohne einen vorhandenen Abzug können Sie natürlich auch nachträglich einen Schornstein für Ihren Kamin einziehen. Die notwendigen Mauer- und Deckendurchbrüche sind allerdings ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Als Alternative bieten sich für Ihren Kamin außen verlegte, doppelwandige Edelstahlschornsteine an. Diese Variante ist vergleichsweise günstig und hält auch den Arbeitsaufwand in Grenzen.

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