Ratgeber: Edelstahlschornstein planen, montieren und sanieren

Sie wollen einen Kaminofen anschließen, einen Außenschornstein nachrüsten oder einen alten Schornstein sanieren? In unserem Ratgeber erklären wir verständlich, worauf es ankommt: von der Wahl des richtigen Systems über Vorschriften und Montage bis zur Abnahme durch den Schornsteinfeger.

Welcher Edelstahlschornstein passt zu Ihrem Vorhaben?

Die wichtigste Frage zuerst: Gibt es im Haus bereits einen gemauerten Schornstein, den Sie nutzen können?

  • Ja, aber er ist feucht, versottet oder hat den falschen Querschnitt: Dann wird er in der Regel mit einem einwandigen Edelstahlrohr saniert. Das Rohr wird von oben in den vorhandenen Schacht eingezogen, das Mauerwerk dient danach nur noch als Hülle.
  • Nein, oder er liegt an der falschen Stelle: Dann ist ein doppelwandiger Edelstahlschornstein die Lösung. Mit 30 mm Wärmedämmung zwischen Innen- und Außenrohr kann er außen an der Fassade oder innen durch Decken und Dach geführt werden, ganz ohne Mauerwerk.

Den passenden Durchmesser (meist 130 oder 150 mm bei Kaminöfen) und die nötige Höhe bestimmen Ihre Feuerstätte, eine Berechnung nach DIN EN 13384 und die Vorschriften zur Mündungshöhe. Sprechen Sie Ihr Vorhaben am besten vor dem Kauf mit Ihrem Bezirksschornsteinfeger ab, denn er muss die Anlage vor der ersten Inbetriebnahme abnehmen.

In den folgenden Artikeln finden Sie zu jedem dieser Schritte ausführliche Antworten, Checklisten und häufige Fragen aus der Praxis.

Grundlagen

Neuer Schornstein

Sanierung

Vorschriften und Abnahme

Direkt zum passenden Schornstein

Unsere doppelwandigen Edelstahlschornsteine gibt es als Komplettsets in allen gängigen Durchmessern und Höhen, für die Sanierung finden Sie einwandige Edelstahlrohre. Bei Fragen: Wir beraten Sie gern.